Gaskompressorenhaus (1926-1960)


Geschichte

Im Jahre 1926 wurde im Zuge der Einrichtung der neuen Kokerei das Gaskompressorenhaus gebaut.
Es erfuhr 1931 eine Erweiterung und erhielt neue technische Anlagen.

Funktion

Das Gaskompressorenhaus war an die Kokerei angeschlossen und diente dem Zweck, das dort gewonnene Gas, welches bei der Verkokung der Kohle entstand, abzuleiten, zu verdichten und in das Ferngasnetz einzuspeisen. Von hier aus wurde es in das städtische Gasnetz Stadthagens, zur Glashütte Schauenstein in Obernkirchen und bis nach Hannover geleitet.
Neben dem Betrieb industrieller Anlagen, wie den Glasschmelzwannen in Obernkirchen, diente das Gas auch zum Betrieb von Gasherden in Privathaushalten.
Noch heute existiert der Übergabepunkt des Ferngasnetzes in unmittelbarer Nähe des Gaskompressorenhauses, von dem aus das Kokereigas damals in die öffentlichen Netze eingespeist wurde.


Dampfbetriebene Gasverdichter für den Kokereibetrieb.  Das Bild zeigt den Zustand um 1926.
Dampfbetriebene Gasverdichter für den Kokereibetrieb. Das Bild zeigt den Zustand um 1926.
Kompressorenhaus nach der  Inbetriebnahme  im Jahre 1926.
Kompressorenhaus nach der Inbetriebnahme im Jahre 1926.
Elektrisch betriebene Turboverdichter.
Elektrisch betriebene Turboverdichter.